Investitionsprogramm HEUREKA: 3 Milliarden Euro zur Modernisierung der Hochschulen
Beim Start des Investitionsprogramms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) im März 2007 legte Ministerpräsident Roland Koch einen hohen Maßstab an: "Wir werden Hessen zum modernsten Hochschulstandort in Deutschland ausbauen."
Und das zu Recht: Denn bis zum Jahr 2020 wird die Landesregierung in die bauliche Erneuerung der zwölf hessischen Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen drei Milliarden Euro investieren pro Jahr 250 Millionen Euro.
Mit dem Sonderinvestitionsprogramm Schulen und Hochschulen der Hessischen Landesregierung und dem vom Land kofinanzierten Konjunkturpaket II des Bundes werden den Hochschulen in Hessen über diesen jährlichen Ansatz hinaus im Zeitraum von 2009 bis 2012 weitere rund 540 Millionen Euro für Bauvorhaben und energetische Instandsetzungen zur Verfügung gestellt. Damit kann das HEUREKA -Programm beschleunigt umgesetzt werden.
HEUREKA strebt ein bauliches Gesamtkonzept für alle zwölf Hochschulstandorte an, das die jeweilige Infrastruktur den Anforderungen moderner Forschung und Lehre anpassen wird. Die Landesregierung verspricht sich davon einen Innovationsschub an den Hochschulen. Sie ist sich sicher, dass die Optimierung der Infrastruktur die Chancen im nationalen und internationalen Wettbewerb um Studierende, Wissenschaftler und Drittmittel für Forschung und Entwicklung mit dem Ziel der Exzellenz stärken wird. Auch die Bedingungen für den Wissenstransfer zu Wirtschaft und Gesellschaft werden verbessert.
Planungssicherheit für die Hochschulen bis 2020
Das HEUREKA -Programm umfasst ein Gesamtvolumen von drei Milliarden Euro mit einer Laufzeit bis 2020. Jährlich werden rund 250 Millionen Euro in Bauvorhaben, Ersteinrichtung, Grunderwerb sowie Verkehrs- und Versorgungsanlagen investiert. Seit dem Start von HEUREKA im März 2007 sind die Auswirkungen dieses Investitionsprogramms an allen Hochschulstandorten zu spüren: Es wurde bereits eine Vielzahl von Wettbewerben veranstaltet und weitere stehen an. Damit werden die besten städtebaulichen und architektonischen Lösungen an den jeweiligen Standorten ermittelt.
Wesentliche Inhalte sind:
- ein einheitliches architektonisches Gesamterscheinungsbild der Hochschule,
- flexible Nutzbarkeit von Gebäuden,
- die Unterschreitung der Energieeinsparverordnung,
- nachhaltige Konzepte zur Minderung der CO2-Emissionen
- Barrierefreiheit.
Die Landesregierung stellt sich dabei den Anforderungen an eine angemessene räumlich-technische Infrastruktur, die sich durch Reformen der Studienstruktur, die Internationalisierung der Hochschulen und die erforderliche Stärkung der Forschung kontinuierlich verändern und anspruchsvoller werden. Soweit es die Situation am jeweiligen Hochschulstandort erlaubt, soll das Modell der Campusbildung umgesetzt werden.
Baufortschritt auf einen Blick
Auf den folgenden Seiten haben wir umfangreiche Informationen, Pressemitteilungen und Dokumente zum Investitionsprogramm HEUREKA zusammengestellt. Sie erfahren, welche Projekte an den einzelnen Hochschulen aktuell umgesetzt werden oder in Planung sind.
Auf einer Hessenkarte zum Bauprogramm HEUREKA finden Sie eine Auswahl der zahlreichen Projekte und erhalten so einen Überblick über den Baufortschritt am jeweiligen Ort. Über die weiterführenden Links zu den Hochschulen können Sie noch mehr zu HEUREKA erfahren.